Aktuell

  • 19. November 2017
    öffentliche Vorführung von meinem neuesten Hörspiel DIE ZECKE im Duisburger LOKAL HARMONIE in der Harmoniestr. 41 um 18 Uhr, im Anschluss Publikumsgesprüch mit der Autorin

    Eine Malerin wird von einer Zecke gestochen. Sie spürt eine körperliche Veraenderung. Hat sie sich mit der modernen Syphilis infiziert? Nein, aber sie verwandelt sich selbst in eine blutsaugende Milbe. Eine erfreuliche Sache, da sie in eine an die Substanz gehende Krise geraten ist und ihre kuriosen Erlebnisse versprechen, sie aus ihrer Schaffenskrise zu holen. Kann sie nach einer Auszeit als Zecke ins Menschenleben zurückkehren? Will sie?

  • 5. Dezember 2017
    Lesung aus Novembertango im LITERATURHAUS IN DER FASANENSTR. 23, Kaminraum
    (VS-Mitglieder lesen aus ihren Neuerscheinungen)
    Moderation: Astrid Vehstedt, Vorsitzende des VS Berlin
    19:30 bis 22 Uhr

  • 1.03.2018
    Lesung in der BROTFABRIK
    19:30
    Neuer Salon

    NOVEMBERTANGO

    Andra Joeckle erzaehlt in NOVEMBERTANGO die Geschichte von Meret und Alexander: Eine Frau und ein Mann vertanzen sich beim Tango ineinander.
    Für ihn nur eine Affaere, für sie mehr. Als Alexander im Asienurlaub eine Japanerin trifft, bricht er mit Meret. Sie verkraftet den Bruch nur schwer, meidet den Tango. Nach Jahren treffen sich Meret und der mittlerweile verheiratete Alexander zufaellig auf einer Milonga wieder, fühlen Leere. Enttaeuscht liest Meret in ihrem Tagebuch nach, was war. Es lebt wieder auf.
    Text wird nun zum entscheidenden Akteur. Meret schreibt Alexander Fiktionen und Fantasien, die auch Alexanders erloschene Gefühle wieder aufleben lassen. Meret berauscht sich an der Macht, die sie mittels ihrer Fiktion auf ihr reales Leben hat, dem sie so eine ihr zuvor unvorstellbare Dimension abgewinnt. Wie weit werden sie gehen?

    “Schöner und folgenschwerer kann man Tango kaum ersinnen” (Dana Schuster in der TANGODANZA 2017).

    Andra Joeckle erzaehlt nah an ihren Figuren, beschreibt “mit einer zarten, fragilen Sprache, die bisweilen onomatopoetisch ihre eigenen Grenzen streift und in die sich Gesten und Bewegungen des Tango geradezu eingepraegt haben, das Glücksverlangen einer Frau, die alles will vom Glück und bereit ist, dessen Schein zu erliegen.” (Hybris Verlag)

    “Was ist das. Es schwimmt mir im Blut, nagt an meinen Knochen, beisst mir ins Herz. Es kriecht mir durch den Leib, bös und gut. Es liegt mir zu Füssen und es springt mir ins Gesicht. Ich kann es nicht zahmen, ich kann es nicht reiten und es traegt mich davon, weit weit weg.”

Novembertango


Veröffentlichung im Hybris Verlag

Rezension in der Tangodanza 3, 2017 von Dana Schuster: „Schöner und folgenschwerer kann man Tango kaum ersinnen.”

Novembertango

Was war das? Es schwamm mir im Blut, nagte an meinen Knochen, biß mir ins Herz. Es kroch mir durch den Leib, bös und gut. Es lag mir zu Füßen und es sprang mir ins Gesicht.
Ich konnte es nicht zähmen, ich konnte es reiten und es trug mich davon, weit, weit weg.

Rezension von Novembertango

Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Tangodanza.